Immobilien als Kapitalanlage

Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wird die Sicherheit bei der Vermögensanlage wieder höher priorisiert. Daher ist es sehr wichtig, die passende Anlageform zu finden. Aufgrund der derzeit sehr niedrigen Zinsen werden Anlagen in Immobilien sehr interessant. Immobilien sind eine relativ sichere Kapitalanlage, die sowohl Wertsteigerungen und steigende Mieten mit sich bringen können. Käufer von Immobilien erhalten steuerliche Vorteile (Abschreibungen und Finanzierungskosten) und derzeit niedrige Darlehenszinssätze. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, das günstige Zinsniveau mit einer langfristigen Festzinsvereinbarung zu sichern.

Gemäß einer Studie der Deutschen Bank wird die Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren in den nächsten Jahren bis voraussichtlich 2020 steigen. Dies kann zur Folge haben, dass Wohnhäuser und Wohnungen in guten Lagen in Zukunft knapper werden und dadurch die Mieten steigen und Wertsteigerungen zu verzeichnen sind.

Ein Haus oder eine Wohnung kann dabei die optimale Altersvorsorge sein. Bei idealer Planung der Tilgung der Finanzierungsdarlehen bis zum Beginn des Ruhestands können die Mieterträge vollständig für den Lebensunterhalt verwendet werden.

Da sich nicht jede Immobilie nachhaltig optimal entwickelt, ist es extrem wichtig, bei der Auswahl des Wohnhauses oder der Wohnung sehr sorgfältig vorzugehen. Dabei sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Der Kreis der potenziellen Mieter sollte so groß wie möglich sein.
  • Das Objekt sollte in einem guten Zustand sein.
  • Eine gute Isolierung mit neuen Fenstern und eine neue Heizung sind wichtig, damit die Nebenkosten möglichst niedrig ausfallen.
  • Qualität des Standortes: z.B. Verkehrsanbindung

Selbstverständlich gibt es bei der Kapitalanlage in Immobilien nicht nur Positives. Insgesamt ist diese Anlageform mit mehr Aufwand als bei einer Geldanalge verbunden:

  • Pflege und Wartung der Immobilie.
  • Instandhaltungsinvestitionen (Tipp: Rücklage in Höhe von 10 % der Nettomiete bilden)
  • Eventuell Mietausfälle (z.B. bei Wechsel der Mieter)

Unter Umständen kann es interessant sein, dass eine neu zu gründende “Immobilien-GmbH” gegründet wird und diese die Immobilie erwirbt.  Hier liegt der Vorteil darin, dass die Erträge nur mit dem Körpersteuersatz von 15 % besteuert werden. Allerdings müssen die Gewinne der GmbH dabei thesauriert (nicht ausgeschüttet) werden.

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