Vermieten liegt im Trend

Mit der Euro-Krise ist das Interesse an Eigentumswohnungen wieder gestiegen. Damit sich eine Investition lohnt, sollten Sie jedoch einiges beachten. Immobilien sind langfristige Investitionen, bei denen man nicht “schnell reich” wird.

Die Lage, der Zuschnitt und die Ausstattung sollten den Anforderungen möglichst vieler potenzieller Mieter entsprechen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf überlegen, wen Sie als Mieter überhaupt gewinnen wollen. Ältere Menschen beispielsweise sind an der Nähe zu Ärzten interessiert, junge Menschen bevorzugen Viertel mit vielfältigen Freizeitangeboten und Familien mit Kindern achten darauf, dass Schulen möglichst zu Fuß zu erreichen sind. Bezüglich der Ausstattung ist feszuhalten, dass sich “Luxus” meistens nicht rechnet.

Wie alt darf die gesuchte Wochnung sein?

Eine neue Wohnung, die direkt vom Bauträger gekauft wird erscheint teurer als eine 30 Jahre alte Bestandswohnung. Allerdings kann sich die Investition lohnen. Denn es ist damit zu rechnen, dass ältere Wohnungen in den nächsten Jahren energetisch und technisch nachgerüstet werden müssen – womit sich eine zusätzliche Belastung ergibt. Sie sollten nicht darauf spekulieren, dass sich diese Investitionen mit einer Mieterhöhung refinanzieren lassen. Denn umfangreiche energetische Sanierungen lassen sich meistens nicht einmal zur Hälfte auf die Miete umlegen.

Wer finanziert sollte aus den Mieteinnahmen die Zinsbelastung bedienen können. Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus darf dies kein Problem sein. Damit dies auch so bleibt wenn die Zinsen wieder steigen, sollten Sie prüfen, ob die aktelle Miete noch Potenzial nach oben hat.

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