Bei Vollfinanzierungen sind Banken restriktiver

Seit die Finanzkrise im Jahre 2008 begonnen hat, sind Banken und sonstige Anbieter von Immobilienfinanzierungen bei der “Beleihungsgrenze” zurückhaltender geworden. Zuvor habe viele Banken gerne auch Darlehen in Höhe des Kaufpreises oder darüber (z.B. für Nebenkosten und Möbel) gewährt.

Teilweise haben diese Banken offensiv mit diesen Beleihungsgrenzen geworben, um gut verdienende Kunden zu akquirieren. Zwischenzeitlich sind die meisten Anbieter wieder zum Grundsatz zurückgekehrt, dass Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 % des Kaufpreises in die Finanzierung eingebracht werden soll. Und Vollfinanzierungen (Kaufpreis ohne Nebenkosten etc.) bieten Banken ausschließlich bei einer besonders guten Bonität des Kunden an. Allerdings erfolgt dann in der Regel ein Zinsaufschlag.

Wichtig ist es, dass die Risiken immer gut abgewogen werden und im Vorfeld des Immobilienkaufs ein solides Finanzierungskonzept aufgestellt wird.


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